Circus Busch-Roland 2007

 

Wahrlich mit Pauken und Trompeten wird das diesjährige Programm des Circus Busch- Roland eröffnet, wenn vier Artisten mit Trommeln das Zelt entern und zusammen mit dem.

 

9-Mann-Orchester für Stimmung sorgen. Zusammen mit den Kolobovs entsteht sodann ein Klatschwettbewerb bevor die restlichen Artisten ein kurzes Charivari in der Manege zeigen. Die hohe Schule wird geritten von Daniel und Denisa Stipka sowie Marco Biasini, während seine Schwester als Tänzerin dazu agiert und gleichzeitig Irina Pistekova Akrobatik und Abfaller am schwingenden Trapez präsentiert. Vielen dänischen Circusfreunden noch im Gedächtnis ist Krenzola jr., alias Jochen Träger, der hier zuerst seine vielen, verschieden-farbigen Laufenten durch die Manege watscheln läßt, während die Kolobovs lieber auf einen Entenbraten aus wären. Wieder einmal im Busch-Roland-Ring zu sehen ist Sandra Kovatchevi, geb. Stipka, die bis zu fünf Keulen und Fußbälle jongliert, aber auch gekonnt Bälle mit ihrem Mundstück auffängt, die ihr Zuschauer zuwerfen. Feuerkeulen sind für sie ebenfalls kein Problem. Schön anzusehen ist auch das Zusammenspiel von Joulia Tchakanova und ihrem Pudel. Sein drittes Jahr bei Busch-Roland ist Konstantin Bessegonov mit seiner Rola-Rola-Performance auf seinem Trike u.a. mit Seilspringen, durch den Reifen steigen und der Balljonglage. 2003 war die Clownsfamilie Kolobov bei Skratt in Schweden zu sehen, heute probiert sich der Vater hier als Torero um den komischen Stier bei den Hörnern zu packen. Poetisch geht es weiter mit Daniel und Denisa Stipka und ihrer Arbeit an den Tüchern incl. Abfaller aus der Circuskuppel.

 

 

Joulia in Busch Roland 2006

 

 Nochmals die Kolobovs, dieses Mal als aufgeblasener Kraftmensch. Vor der Pause dann noch Krenzola jr. mit seiner großen Arche Noah. Die vier Tiger und der männliche Löwe kommen diese Jahr aus Polen und werden von Cezari Mikulski vorgeführt u.a. mit Pyramide, Balkenlauf, Hochsitzer und dem Ritt auf dem Löwen. Den Käfigabbau überbrücken die Kolobovs mit dem Spiel mit Bällen. Ein Pas de Deux, hoch zu Roß, präsentieren dann Daniel und Denisa Stipka, während die Kolobovs danach die schwebende Jungfrau auf die Schippe nehmen. Kostümwechsel, in Windeseile, präsentieren die Bessegonovs, die damit 2004 im kleinen Cirkus Krone in Dänemark aufgetreten sind.

 

Eine ungewöhnliche Dressur bestehend aus drei Windhunden und zwei Lamas zeigt Joulia Tchakanova. Leistungsstark war die Arbeit von Daniel Kovatchevi am Washingtontrapez schon immer, aber heute, durch Einbeziehung seiner Frau Sandra wirkt die Nummer noch viel eleganter. Ein Musiker begleitet die beiden vom Manegenkasten aus auf der Oboe. Artistik auf  Fahrrädern zeigen zum Abschluß die Biasinis, wobei hier auch Mini-, Hoch- und Einräder in verschiedenen Formen zum Einsatz kommen. Zum großen Finale werden zwei große Puppen am Artisteneingang positioniert, auch die Hälfte der Musiker bilden ein Spalier für die Artisten, die ausgelassen in der Manege tanzen und sich den Applaus vom Publikum abholen.

Mit „Color of life,“ so der Titel des diesjährigen Programms hat der Circus Busch-Roland, unter der Direktion von Filip Geier-Busch, ein klasse Programm zusammengestellt, daß dem Vernehmen nach aber nur in der südlichen Hälfte von Deutschland gezeigt wird. Im nächsten Jahr ist dann auch wieder der Norden dran.

 

Mehr Informationen über den Circus Busch-Roland unter www.Busch-Roland.de

 

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Zwei Tage nachdem ich dieses Programm gesehen hatte, wurde der Dompteur Cezari Mikulski während einer Vorstellung von einem seinen Tiger angefallen und verletzt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Über die genauen Umstände und  die Art der Verletzung liegen mir noch keine genauen Angaben vor.